Jahrgang 
5 (1828)
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Beachtung, um sichere Standpunkte auszumitteln, die Beziehungen und Erfolge, ohne Irrung, zu er» Pennen, so schwer es auch immer sein mag, ein verständiges Urtheil Über die politische Bewegung der Gegenwart zu fällen. Die Meinungen nüßen hier nicht, sie gleichen den Irrlichtern» Denen der Leichtgläubige folgt; die Geschichte will Thatsachen.

4. Die gegenwärtigen politischen Ver» Hältnisse in Bezug aufs Gewerbsleben schildert ein Ungenannter in einer eigenen Schrift: Ged än»? fen, Ansichten und Bemerkungen über die Unbill und die Klagen unserer Zeit in rationalerund staatswirthschaftlicher Hinsicht. Berlin, 1826. Er beantwortet folgende

*Fragen: 4) Welche sind die Klagen unserer Zeit,

welche Noth und welches Ungemach leidet man oder glaubt man zu leiden? 2) Was ist von diesen Klas gen zu halten? Wo und in wiefern drückt wahre Noth unsere Zeit? oder in wiefern sind jene Kla- gen ungegründet und die geschilderte Noth und Elend nur scheinbar oder ganz unwahr? und 3) wie ist diesen wahren und unwahren Klagen der Noth der Zeit abzuhelfen? 1

Unser Landsmann, der Advokat D. Seeburg in Leipzig, stellt die Utsachen' des Unglü>s von Teutschland in Beziehung auf Gewerbe und Hanz del in einer kleinen bezwe>ten Schrift:Zeutsch» 41*