Jahrgang 
3 (1826)
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nen in ihren Häusern zu machen, und denselben an die Fabrik verkaufen wollten. Sie gewönnen ihren ei- genen Süßstoff, verkauften den Ueberfluß, beschäftig- ten ihre Leute zur Zeit, wo sie zu andern Geschäften weniger ndtbig sind, und=- hätten beim stärkern Runs» kelrübenbau mehr Futter für ihr Vieh,= Es blieb: viel Geld im Lande, Wollte man nur nachhelfen, Vorurtheile beseitigen und Neues lernen!

Aus. Frankreich wird berichtet, daß Hr. Krespel zu Arras die Zu>erfabrikation aus. Nunkelrüben ver- bessert habe, und jährlich 450,000 Pf. Zuer liefere« Er macht kein Geheimniß, läßt seine Sache jedem se» hen, und gibt andern selbst unterrichtete Arbeiter ab.

Auch die Gewinnung des Syrups und Zucers aus Stärke wird fortwährend betrieben, und die Litee ratär' hat sich durch folgende Schrift vermehrt: L, Gall, Anleitung für den Landmann zur Syrup- und Zuer- bereitung aus Kartoffeln, vermittelst gewöhnlicher Brant- weinbrennerei» Geräthe« Trier, 4825, 8. Mit 4 Stein- platte,+(12 Gr.)

11. Ueber die Tabaksfabrikation erhielten wir folgende Schrift: Die Geheimnisse der sämmt- lihen Rauch- und Shnupftabaksfabrika- tion: Von M. Sinsheim, Frankf. 1825.(12 Gr.)

Man- hat gefunden, daß die Tabaksblätter an Güte gewinnen, wenn man sie mit"den Stängeln trofnet, So sind auch stets diejenigen Blä:ter-die bessern,