Jahrgang 
3 (1826)
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sogar den Schein, als verscmähten sie die vielen Ge- legenheiten/ ihr Gewerbe durc< technische Unternehmun- gen zu erweitern. Hängt man fest am Gewohnten, oder fehlt' es an Einsicht? In der That herrschen beide Behinderungen» Nur im Einzelnen sucht man die erreichbaren Vortheile. Die Vorgänger finden erst nach Jahren Nachahmer, und dann sind gewöhnlich schon die besten Vögel abgeschossen. Der Säumige bleibt Überall zurü&, und kommt erst heran, wenn die frü- her gefommenen zugelangt haben. Man will eigensin- nig handeln, und vergißt, daß sim der. Eigensinn im- mer und im Gewerbswesen mehr als anderöwo bestraft,

2. Hinsichtlih des Unterri<ts und der Hilfsmittel ist zur Stunde freilich noF Manches zu wünschen, aber doch auch viel gethan und viel vorhan» den, das treulich benußt dem Gewerbswesen Segen bringen kann, Die Lehre ist als Wissenschaft darge» stellt und ihr Studium sehr erleichtertz sie hat das Ge» biet abgestet und theilweise gewürdigt, die Erwerbung der nöthigen Kenntnisse ist erleichtert, und für die praktische Anwendung sind die Fortschritte angedeutet und beleuchtet.

Der Verfasser befärchtet schon seiner guten Absicht wegen keinen Tadel, wenn er sich erlaubt, insbe- sondere sein bereits im DruE erschienenes Lehrbuch der lanwirths<haftlichen Technologie, als zeitgemäß in Belra<ht zu bringen. Diese Schrift, ist