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5) Die S<weinezuct wird jekt größerntheils nur als Mittel angesehen, die Abfälle. in der Wirth- schaft auf zweckmäßige Weise/ als Futter/ zu benußen- Hierzu wird Melkerei, Brantweinbrennerei, Bier- brauerei und Wurzelwerk vorausgeseßt- Die Waldmast wird immer seltener-== Ueberhaupt ist der Vortheil der Schweinezucht sehr veränderlich, der Preis der Thiere steigt schnell hoch, fällt aber auch wieder so s<nell- Dagegen kann man auch sc<nell die Haltung vermeh- xen oder vermindern. Man muß dabei sorgfältig be- achten, ob es nüßklicher sei, junges Vieh aufzuziehen, oder erwachsenes zu mästen- Bald steht das eine, bald das andere im Vortheil. Mastung mit Körnern findet man fast immer zu ho%«
Inu wissensc<haftlicher. Hinsicht datirt sih in neue» ver Zeit in der Rassenkenntniß ein oder der andere Fortschritt, Dasselbe kann man auch von der Haltung und Pflege rühmen. Man errichtet bessere, gesundere und bequemere Ställe und geräumige Pläße in beson- dern Höfen. Vernachlässigung dieser Thierart bestraft sich auf dem Fuße, wie es scheint, mehr als bei an- dern Thierarten.
Ein großer Uebelstand in der Haltung dieser Thier- art findet wenigstens in Sachsen wegen des privilegir- ten Schweineschnitts stalt.„Er gibt eine, Pachtgelegen- heit ab.


