Jahrgang 
3 (1826)
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28). Die Staatsbeamten haben zu wichtigen Einfluß auf das Wohl und Weh der Landwirthschaft, als daß wir sie bei der Uebersicht des zeitgemäßen Ge- werbsstandes aus den Augen lassen könnten. Wir kön- nen: uns den Gedanken nicht unterdrüken, daß erst dann das Gewerbswesen seinen höchsten Flor erlan- gen kann, wenn die Beamten selbst die Kenntnisse und mit diesen dig Fähigkeit besißen. werden, welche zuy gehörigen Beurtheilung des Gewerbswesens nöthig sind. Sie müssen doM wohl von dem Kenntnis haben, was zur ihrer Besorgung fällt, wie das in der gan» zen Welt wahr sein mag« Der Unkundige kann nicht wohl Liebe für etwas haben, das er besorgen soll, er shäßt nur die Mühe dabei, und sucht davon zu kommen. Unkundige können nichts fördern, das liegt shon in der Natur der Sache, ihm fehlt die Fähig- keit dazu, Zugleich geht ihnen die Liebe fär die Sache ab, die allein nur Gedeihliches zur Folge haben kann. Er bleibt darum lieber bei dem Gewohnten, haßt wohl das Neue, weil er in Furcht lebt, daß es ihm Beschwerde machen könnte; er weist darum so viel zurüs, als ohne Verantwortlihkeit geschehen FXann. Formmänner verschmähen die im Gewerbswesen so hoch geachtete Erfahrung, die das regsame Leben allein gibt; sehen alles Neue, und mit diesem auch die Männer, von denen es ausgeht oder befördert wird, mit scheelen Augen„an; glauben sim wohl gar beru-

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