Jahrgang 
3 (1826)
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besteuern, baß der Inländer dem Ausländee gleich: gestellt würde, Scheinbar ist das billigs aber was kann im Allgemeinen und damit für den Bezirk Er- sprießliches bewirkt werden 2 Liegt denn das Uebel nur in jenem Bezirke, und ist- es niht in ganz Europa und selbst in Amerika 2

So gibt ein vortreflicher landwirthsc<haftlicher Schrift steller in Lithauen, Herr Kreyßig, den Landwirthen vortreflihe Lehren, was sie in der gegenwärtigen Zeit thun sollten und müssen, um bestehen zu können, und selbst in bessern Stand zu kommen. Seine An- sichten zeigen helle Kenntnisse in der Landwirthschaft, deren Verhältnisse er besser ins Auge faßt, als wenig Schriftsteller vermo<t oder für nöthig befunden haben, und zeig! mit wahrer Umsicht die Mittel an, welche der Landwirth in seiner Wirthschaft anzuwenden hat, um seine Einnahmen zu vermehren. Würden seine gediegenen Rathschläge befolgt, so muß sich das Ge- werbe in sich selbst erheben, und das ist es, was der Landwirth jebt, wie immer, vor Augen haben und da» für bestrebt sein muß. Was vin Gewerbsbürger in seiner Gewalt hat, muß er nicht von fremder Hilfe erwarten, um selbst in Ruhe verbleiben zu können. Aber er reißt auf der andern Seite gar viel wieder nie- der, wozu er selbst den Plan machte, wenn er von der Regierung gewisse Zwangsmaßregeln zu ergreifen verlangt.