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Wenn- die Rede von Erleichterung des Drues, den die Landwirthschaft erleidet, ist, so muß man wohl unterscheiden, ob die vorgeschlagenen oder versuchten Mittel überhaupt für die Folge berechnet sind, oder ob damit nur gemeint ist, der gegenwärtigen Noth abzu- helfen. In jener Hinsicht ist alles als Mittel zum Zwe&e anzusehen, was zu Stande kommt, und der Landwirthschaft“mittel= oder unmittelbar frommt. Die Mittel wären hier nur in äußere und innere zu thefcen- Zu den erstern wäre eine gute Gesebgebung, von der wir in landwirthschaftlicher Hinsicht weiter unten spre- <en werden, zu zählen, und zu lektern gehört ze B.+ das“"wissenschaftliche Bestreben der Landwirthe selbst, um sich in den Stand zu sehen, wirksamer, umsictiger, zeitgemäß ihr Gewerke einzurichten und zu betreiben. Es ist nicht zu verkennen, daß das Eine, wenn es in Wirksamkeit tritt, auch den Zwe> des Andern er- reihen läßt» Denn ein Landwirth, welcher dur< seine Geschiflichkeit sich eine größere Einnahme ver- schafft, wird auch“ den gegenwärtigen DruE minder fühlen, als einer, der sic) dessen Vortheile nicht zu verschaffen weiß-!
Indeß ist es nicht zu verkennen, daß jekt die Aufmerksamkeit Aller auf den gegenwärtigen Druc vorzugsweise gerichtet ist, und ich meine, daß man dieß klüglich thun müsse, denn aus den Verhältnissen der Gegenwart entwi>eln fich die Verhältnisse der Zukunft,


