Jahrgang 
3 (1826)
Einzelbild herunterladen

im Gedränge, und haben in unsern Tagen nur dann ein glüFliches Loos, wenn sie, wie man sagt, noch tief stehen, nur noc< Beigehilfen sind, mebt nach der hergebrachten Form, als im Geiste der Sache ar- beiten. Der Höhere wird vielseitig gedrängt, die Kla» gen der Gewerbsbürger sind nicht mehr summarisch ab- zuweisen, das Herkömmliche gewährt nicht immer Schuß gegen das Neue, und Beharrlichkeit in der vorgefaßten Meinung und Ansicht scheint nicht immer gut gethan; das Bestreben, vorwärts zu kommen, ist zu allgemein, als daß nicht darauf geachtet werden müßte, Es zu verstehen, dazu sind aber ganz neue Kenntnisse, die das rege Zeitalter gebar und die Wis- senschaft behelligte, nöthig geworden, Sie müssen in der Stift erkannt, studirt und im Leben mit geübter Hand aufgegriffen werden. Keins von beiden ist lei<t. Die Schrift ist für den Unkundigen aber nicht genug, und ohne diese doMm das Leben fremd. Die Tagesblätter bringen täglich neue Ansichten, nicht sel- ten Unglaubliches und doH Wahres, sich Widerspre- <hendes und im Lichte doh seine Einigung zu erlennen- So wogt der Staat, die Wissenschaft und das Ge- werbswesen na< einem höhern Ziele!

So ist. es nicht schwer zu begreifen, daß unlängst in einem öffentlichen Blatte gedru>t stand:Die Politik und Staatewirthschaft führt jeßt mit sich selbst Krieg. /' Ganz natürlih, man will das Alte heilig