Jahrgang 
3 (1826)
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Umtrieben, laut der neuesten und sichersten Erfahrung, feinen Antheil. Mithin verursachen sie dem Staate Feine Fostspieligen Untersachungs8ausgaben, keine geheime Polizei gegen ärgerliche Geburten der Politiker, Man will sie nicht, und befördert sie doch,

Die Politik, sagt neulich ein Schriftsteller, krän» Felt jekt, und fast kommt es uns selbst so vor.. Aus dem praktischen Leben wissen wir, daß der Kranke ein Unschlüssiger ist, daß er das, was er ungesäumt thun sollte, in die Zeit der gehofften Genesung verschiebt Man hat gleichen Fall bei dem Getwerbsbürger 3 wenn er Fränfelt,. verwahrt er sein Geld im Kasten, aus Jurcht, es erwerbend anlegen zu können» Mithin unterbleibt bei beiden der gute Erfolg. Die macht- habenden Politiker wollen weder ihre vorgefaßten Mei- Hungen aufgeben, noh weniger die Fehler, die auf ihre Rechnung kommen, eingestehen, oder wollen sie künstlich unbemerkfbar maden. Würdigt man diese politische Kränklichkeit, und bringt man die ihnen zur Last fallende Unfunde im Gewerbswesen, also- im eigentlichen Staatsleben gebührend in Zurechnung, so kommt man unerwartet schnell] auf. den Standpunkt, von welchem aus man die Gegenwart überschaut,/- wo das Ganze in seinem Zusammenhange, wie das Ein- zelne im, hellen Lichte zu erkennen ist.

Möge si< Mancher veranlaßt fühlen, das Ge- werbswesen quf. diesem Standpunkte zu beshauen, die