Jahrgang 
6 (1799)
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252. 28. Ankündigung eines neuen forstbot, Journ,| der Blätter bis zur neuen Blätterbekleidung den Baum|= sicher fenntbar machen, und habe derselben bereits viele entdeckt, Da diese Charaktere den ganzen Winter niht 7 allein beobachtbar, sondern auch leicht sind, weil es gar ej feine Kunst ist, sich solche in das Gedächtnis zu prägen,|y| da man sie alle Tage auffinden kann,. so ist sicher, daß sie vor der Flüchtigkeit der Blüthe einen großen Vorzug verdienen."Bey der großen Liebhaberey, an unser Cli« y) ma.'angewöhnte Bäume in deutsche Gärten und engli-*|( | sche Wälder anzupflanzen, wird es den Besißern derselo|7 | ben angenehm seyn, solche Baumcharaftere zu erhalten, s nach denen sie ihren Baum bestimmen können, ohne|, auf Blühen warten zu dürfen, noch sich mit den Schwie-| rigkeiten zu verwickeln, die mit derer Untersuchung verz|; knüpft ist, Auch dem Förster müssen diese Charaktere 4 sehr willfemmen seyn, da die Biürhenprüfungen ihnea 4 ohnehin nicht behagen wollen, wie man es selbst bey- M Mehrern wahrnimmt, die doch Lehrbücher darüber g&|| schrieben haben,|

Ich habe geglaubt, daß es nüßlich sey, diese vor» 9 läufige Nachricht an das Publikum ergehen zu lassen, d um solches auf eine Zeitschrist aufmerksam zu madchen, ld die meines Wissens den Bedürfnissen einer gründlichen di TForsewirthschaft unentbehrlich ist, Der Absaß der Zeita jw fchrist selbst wird entscheiden, ob die Zeitschrift ihre ohe nehin nicht gar lange Dauer glücktich wird vollenden T fönnen, und ob das Publikum meinen, Eifer, ihm zu" dienen, mit Beyfall bekrönen wird, q

Das erste, Stück dieser Zeitschrift erscheint in dem G Verlag bey Hertn Heinrich Gräff, in keipzig, in der| Ostermesse 1799+ Mannheim, den 31, Dec. 1798.

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