Jahrgang 
5 (1772)
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6039. C. Bine anderweitige Ltahricht

lig wieder hergestellet, Nur der Mann hat eio ne Zeitlang nachher eine Taubheit in den Spi- ßen der Finger verspüret. Auch muß nod an- führen, daß der Vater und die Mutter zur Ader gelassen haben, wornach es gleich schlim- mer geworden,

Daß ich obige Patienten meiner Angabe nach so befunden, und sie nunmehro curiret sind, kann mir von Königl, Amte und von dem Heren Superintendenten Stambken zu Sie- verhausen bezeuget werden,

Netze, den 23. August

1771. C. Forstmeyery, Regiments- Chirurgus.

Es ist in der oben gegebenen Nachricht schon be- merket worden, daß, wenn diejenigen Personen, wel- che von der Kriebel-Krankheit befallen werden, sofort dienliche Medicin gebrauchen und gesundes Brodt essen, insgemein in vierzehn Tagen gründlic) und dauerhaft geheilet werden. Wenn sie aber fortfah- ren verdächtiges Brodt zu essen und die Krankheit lange behaltenz so ist die Cur schwer und langweilig und bey einigen unmöglich. In den hiesigen Laza- rethen wird nur derjenige für geheilt erkläret, der kein Ziehen, kein Ameisen-Laufen und gar keine Taubheit in den äussersten Enden der Finger, keinen

schwe: