von der Rriebel-Krankheit. 593
die Daumen in den Händen und den Kopf ganz zurück über hielte und beständig schrie, da- bey hätte er sehr grosse Begierde zum Essen. Sie glaubte, daß ihr Sohn Würmer hätte, ich möchte ihr doch dafür etwas geben. I<<h gab ihm also ein Pulver aus Pulv. rad. Gia- lapp. Scrup.ss nitr.depur, gr. v., und sagte, sie
sollte es bey ihrer Zuhaufefunft dem Kinde so-
gleich eingeben, und mir den folgenden Tag wieder Nachricht bringen. Den Tag darauf kam die Frau und sagte, daß sie sogleich bey ihrer Zuhausefunft das Pulver dem Kinde ein- gegeben, es nachher einigemal purgiret, die Nacht ziemlich ruhig geschlafen, und die Dau- men wieder gerade kriegen könnte, hätte aber nod) beständig Krimmeln im Leibe, Händen und Füssen. J< ließ ihn also folgenden Tag Pulv. rad. Gialapp. gr. xv. nitr. depur. gr. vilj. nehmen. J< erhielt Nachricht, daß er hier- nach besser purgiret, es wäre ihm auch eine Menge Würmer abgegangen, der Patient be- fände sich ziemlich wohl, könnte den Kopf wie- der gerade halten, das Krimmeln im Leibe, wie auch in Händen und Füssen liesse nach, der Ap- petit wäre auch nicht mehr so stark, und der leine Patient hätte besondern Widerwillen ge- gen das schwarze Brodt, Jc< gab der Frau eben so ein Pulver wieder mit, und sagte, sel- biges sollte sie ihm nach dreyen Tagen wie- der geben, und mir alsdann Nachricht geben.
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