Jahrgang 
5 (1772)
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594 C.. Line anderweitige Qachricht

Nach fünf Tagen kam die Frau wieder und mel-

dete, daß der schwere Zufall nicht wiederge- fommen wäre, und der Patient täglich besser "würde, ausser daß er eine Taubheit in seinen Fingern und kein Gefühl darin hätte. J< ließ also obiges Pulver um den achten Tag wie- derholet nehmen, bis der Patient völlig curi- ret, und ist auch bis anjezt noch frisch und gesund.

Gleich darauf wurden in diesem Hause des Schäfers zwey Kinder mit nemlicher Krank- heit befallen, welche ich ebenfalls vorbeschriebe- ne Pulver nehmen ließ- Gleich nach dem ex- sten minderten sich ihre Schmerzen. J<h ließ ihnen anfänglich so weit es ihre Kräfte erlauben wollten, um den zweiten oder dritten Tag von vorbeschriebenen Pulver geben, bis sich die Schmerzen und das Krimmeln völlig gegeben. Es giengen diesen Kindern bey jedesmaligem Pulver häufige Würmer ab, und sie sind auch völlig von ihrer Krankheit geheilet.

Den 24tea November kam der Hirte aus Abbeile zu mir, und zeigte an, daß seine Frau nicht nur noch franf, sondern er auch selber be- fallen sey- Ich gab beiden Patienten Pulv, rad. Ipecac. Scrup.ji., wornach sie ziemlich vomirten, Den folgenden Tag giengich zu ihnen, und fand die Frau im Bette liegen, und den Mann in der Stube auf der Erde herum kriechen, welcher

sehr wenig Verstand bezeigte und mich faum Fannte.