der Land-und Banren- Güter 237
nen könne, wenn die grossen Land-Güter ver- Pleinert würden, daß der Landesherr Schaden an seinen Einkünften leiden könne, wenn die grössern Pachtungen in kleinere verwandelt werden, daß dahero diese, Grundsäke so ge- fährlich für den Landesherrn und alle Cinwoh- ner werden können, wenn sie ohne gehörige Einschränkung angenommen werden, als sie unter gewissen Umständen nüklich seyn können. Dieses hoffe ich in diesen Blättern so über- zeugend zu erweisen, daß ich mich schmeichele den. Beyfall meiner Leser zu erhalten; und ich werde zugleich einige andere Fragen, welche bey dieser Gelegenheit entstehn, abhandeln,
G. I. Warummüssen grosse, mittelmässige und kleine Land-Güter und Hsfe inder
Provinz seyn?,
Eine zahlreiche Gesellschaft von Menschen kann heutiges Tagesnicht bestehen, wo- fern nicht einige fur ihren nothwendigen Un- terhalt, andere für ihr geistliches Wohl, an- dere für die Erhaltung eines jeden Cigenthums und Rechte, andere für die Bequemlichkeit und Vergnügen arbeiten, andere zum Schuß wider den Feind dienen. Die Erde giebtih- nen allen durch ihre- Producte den Unterhalt.
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