Jahrgang 
2 (1821)
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Dex Phtrivtiſche Verein hat däher dieſe Ange? legenheit! die ſv manuigfä' tiger Berückſichtigungen wegen ſich. nicht. in der Schnelle abthun laßt,fortz während einer, vorzüglichen. Aufmerkſamkeit werth gefunden. Bereits ſind alle Vorſchläge und Berichte hierüber, die man erwarten durfte, beiſammen und es iſt nunmehr einer demnachſt zu ernennenden Cen? tral- Kommitte vorbehälten/" hieraus. das Hailpt- Reſultat zu ziehen, um os den höchſten Landes- Be- hörden und den Stäüden Zur Prüfung und zu hoſfenz der Sanktion vorzulegen.

Wenn auch ein ſolches,Gott und Menſchen wohlgefälliges Werk, nicht'ohne einige Aufopferunz gen ſollte zu Stande gebracht weidenköunenz; ſo werden dagegen auch di? Früchte, die'aus. demſelben hervorgehen müſſen, deſto reichlicher löhnen. Wir ſehen ſo mauche Dinge entſtehen und durch: ſehr be- deuteiaden Auſwand Zur Vollendung. gebracht; die wahrlich! in Hinſicht des Nußens für die Menſch» heit, mit dieſem nothwendigen Bedürfniſſe, um Menſchen zu Menſchen zu bilden, nicht im Vergleich geſtellt werden mögen; warum ſollte man denn an der Ausführung eines Werkes. verzagen, das bleis benden Seegen für die Nachkommen ſtiſten wird?= Sehr wahr ſagt das Sprüchwort?' ,,der erſparte Groſchen iſt grade eben ſo viel werth, als der erworbene. Werden wir uns alſo, von einzelnen Familien- Kreiſen an bis zum allges meinen Staatshaushalt hinauf, an veruünftige, in der gegenwärtigen Kriſis mehr als je nothwendige Erſparungen gewöhnen, ſv werden uns Mittel genug zu Gebote ſtehen, ſolchen Einrichtungen, die für Menſchen- und Staatenglü> nothwendig und heil- ſam ſind, ein Daſeyn zu geben.= Mit di«ſen beſſern Ausſichten eröffne ſich unſerm guten Vater-