Für mein Verhältniß habe ich es ſeit einigen ahren am vortheilhafteſten befunden, bloß Wicke zu dieſem Zwe zu ſäen. Wenn dieſe“ in voller Blüche ſind und zufällig Regenwetter eintritt ſos daß beim Heu nichts zu machen iſt, fange ich mit dem Einſalzen derſelben au. Die Geſchäfte- des Abmähens, des in Reihenbringens,; Aufladens; mit. ſtehenden Wagen zu Hauſefahrens u. ſ. wv. brauche ich nicht zu beſchreiben, es geſchieht alles zugleich, ſo naß oder ſoxrocken wie die Wicken eben find. Zu Hauſe werden die Fuder auf den vorhin gedachten Plaß neben der Kiſte abgebra<t, und zwar zuerſt etwa 1500 oder 1600 Pfund, es ſey dies nun ZT, x oder 4 Fuder. Wenn nun das Futter in die Kiſte hinein geſchaft werden ſoll, ſo wird zuvor der Boden derſelben mit etwa 50 Pfund Salz beſireut, hierauf die bereits abgebrachten Wicken, bis auf etwa 300 Pfund, welche noch oben liegen bleiben, mit einemmal hineingeſchoben; ſos dann ſteigen 6 bis 8 Weiber in den Behälter hinein, vertheilen ſorgfältig die Wicken gleichmäßig über den ganzen Boden des Behälters, treten und ſiampfen dieſe Duantität nach Möglichkeit zuſam- men. Wenn dies geſchehen iſt, ſo wird die unten zu beſtimmende Quantität Salz abgemeſſen oder abgewogen und gleichmäßig über die zuſammenge- tretenen Wicken vertheilt; ſo wie nun das Salz
Jahrgang
1 (1821)
Seite
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