Jahrgang 
2 (1820)
Seite
6
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Fütterung" zum einem größern körperlichen Uinfang emporgehobetw) worden."Seitdem man über Vieh» zucht nachgedachthat, iſt' man gewiß über den Saß eimig: geworden! daß es: gelte ,+ einen Viehſtamm zweckmäßiger Form'zu erzeugen, der die Eigenſchaft hataus der: geringeren Maſſe von Nahrung die größere Maſſe nußbaren thieriſchen Products zu er- zeugen;nicht"aber 7 daß die Liebhaberey für die ſchwarz«) oder blauſchäcfige Farbe das Princip für die: Auswahl ſeyn dürfe; und kann eine Viehzüchte- rey:noch nicht auf: Stamm-Race- aus dem Grunde Anſpruch machen," weil die Farbe- Liebhaberey ges nngt und durch reichliche Nahrung der Habitus ver» größert: worden. Der durch reichliche Nahrung vergrößerte Habitus: hat gar keinen Werth, iſt et- ivas Zufälliges weil er ſich nicht erhält und bey ſchwächerer Ernährung ſofort wieder ſich: verliert. Das. durch ſeine Größe für uns unbrauchbare Hol»- ländiſche Vieh ſett ſich in wenig Generationen mit ſeiner Größe im Verhältniß zu ſeiner hieſigen Nah» rung und macht'ſeine guten Eigenſchaften erſt gels tend, wenn es ſich mit ſeinem Habitus zur Rahe rungsmaſſe in Verhältniß geſeßt.- Die Größe bil- det nicht die Race, nur die Form und Eigenſchaft, welche bleibt, wenn die Größe abgenommen, wes- halb auch allenthalben; wo Schweizer und Frieſen eingeführt" ſind/ die Nußbarkeit' der Race ſich erſt'