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aber daß es auch ſehr rathſam iſt, ihn ſolange als es irgend möglich iſt- oben auf liegen zu laſſen. ; TD
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Aus dem Med&lenburgiſchen/ den 7, Dec, 1819,
Tz habe im aßgewichenen Jahre beym Einkalken meines Weizens mancerley Verſuche angeſtellt, 5p9von ich vorläufig nur den folgenden mittheilen wilk,
Da ich mit meinem von* Haſſelburg verſchriebeneu,
(Saat: Weizen nicht ausfam und in meiner Nach» harſchaft für den Augenblick nur zu ſehr hohen Preiſen den. mir noch fehlenden befommen konnte ſo. entſ<loß ich mich, von meinem eigenen zu neh- zuen. Die Stelle, wo er geſäet ward„= etwa drey Drömbt= war mooriges, faltes und beeſiges*)7 Hoch aber bemergeltes Land. Der ESqaatweizen»ward auf die gewöhnliche Art wit einem verhältnißmäßie gen Zuſaß von Blauſiein**) eingekalkt. DOhngee achtet der diesjährigen. allgemeinen Klage über Brand. im Weizen, way nicht nur dieſer, ſonder auch mein ſämmtlicher übriger Weizen ganz frey vom Brande. In eben dieſer Koppel ward ein Himpten Üneingebeizter und ungefalfter Weizen mit dem übrigen an einem Tage geſäet; dieſer war ganz unbrauchbar/ doh muß ich noch bemerfen, daß gut fonſervirte Saat, vie blos mit Blauſtein gebeißt war, der eingefalkten Saat nichts nachgal und vom Brande gänzlich verſchont blieb,.
- 23) Mit Binſen, Jancuys, durchwachſenes Land. ' A. d. N.
„*) Kupfer: Vitriol,. 9. bd. N.


