hier in unſern Verſammlungen vornehmen, einmal gedruckt werden, und da muß ich Sie bitten, es mir zu erlauben, daß ich zuweilen einen kleinen Auszug aus Ihren Annalen mache.
Durch ſolhe' Verſammlungen kann man außer- ordentlich viel Gutes wirken. Daher ſchrieb ich einſtens den Aufjaß: Sollte nicht jede Dorf- ſchule eine Schule der Landwirthſchaft ſeyn?" Manhat dieſen Aufſaß überſehen oder. mich Nicht recht verſtanden. Bey Verbeſſerung der Schu- len ſollte man eigentlich bey den Alten anfangen. Mich ſoll verlangen, ob ſie dies wohl in Mecklen- burg thun werden: Läßt man die Alten zurück, ſo iſt das, was mit den Kindern geſchieht, nicht hin- reichend, den Wirkungen von Seiten der Alten das Gleichgewicht zu halten. Die Alten wirken gegen das, was ihnen neu ſcheint, und es entſteht ein wunderliches Etwas, das weder kalt noch warm iſt und am. Ende Unglaube und allerley Verwirrungen anrichtet, aus denen nichts Gutes kommen kann, Schifen Sie mir nur recht bald die Fortſeßung Ihrer Annalen.
== ben Aus dem Mecklenburgiſchen, den 21. Nov, 1819.
Mei: wahrer Freude bemerke ich den wachſenden Werth des Inhalts dev Neuen Annalen der Meck- Jenburgiſchen Landwirthſchafts-Geſellſchaft, und es thut mir leid, daß meine Lage mich verhindert, durch eigene Verſuche thätig dazu beyzutragen.
Was mir immer im Sinne liegt, iſt eine eine
fachere Säemaſchine: Beym Säen geht auf.aller-
ley Art zu viel Korn verloren, und auf dem-A>er-
köntiiten vielleicht noch einmal ſo viel Halme ſtehen, wenn die Saatförner' gleichmäßiger vertheilt wären,
und eine größere Anzahl derſelben aufliefe, Beydes,:.
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