Jahrgang 
2 (1818)
Seite
IX
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und vielleicht nict ohne Grund, eine unge- bührliche Vertheurung der erſten Lebensbe- dürfniſſe fürchtet, die man izt ſchon in den immer höher gehenden Preiſen der Butter drückfend finden will. Zwar hat unſer Herr Doktor Gerke auf Frauenmark auc hierin das große Verdienſt, der erſte geweſen zu ſeyn, der den zagenden Gemüthern über dieſen Punkt ein Wort des Troſtes zugeſprde <henz allein dieſer Gegenſtand iſt doch für. die Geſammtheit aller Stände des Vaterlandes zu wichtig und die dringende Nothwendigkeit erfordert es, ihn zur Beruhigung der Gemü- ther von mehreren Seiten darzuſtellen. WBex- ſonders würde es hier auf. die zwey Hauptmo- mente ankommen:

x) Durch eine ſcharfe, auf ſichern Vorder- ſäßen gegründete Berechnung, die Auf- künfte, einer veredelten,== NB. gut genährten= Schäferey, gegen den geſammten Koſtenaufwand. zu balanciren, um hieraus die Ueberzeugung darlegen zu können, daß der Ueberſchuß aus dieſer Einnahme nicht nur für den Privatmann ſondern auch für das Land reiner Ge- winn ſey.

2) Nicht blos dyur< Raiſonnements, ſondern wo möglich durch ausgeführte Thatſachen es zu beweiſen, daß es nicht nur möglid), ſondern auch nach den S. 693 u.f. gege- benen Vorſchlägen des Herrn Dr, Gerke