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tungen wegen der Folgen nicht aufs höchſte geſpannt werden mußten, doch ſind dieſe, be- ſonders im Innlande, nicht ohne einige Be-. ſorgniſſe aufgeregt, und es ſcheint, daß man ſich noch nicht allgemein von der Wohlthätig- keit eines Erwerbzweiges überzeugen wolle, der doch ſo viel Glänzendes verſpricht. Be- ſonders ſucht man darin Bedenfklichkeiten auf- zuſuchen: ob nicht mit der fortſchreitenden Vermehrung der Schäfereyen,== deren Er- haltung, wenn ſie von dauerndem Nußen bleiben ſoll, einen ungleich größern Aufwand, nicht nur in der Menge, ſondern auch in der Güte der Futters verlangt,==. unſre Hollän- dereyen, wie es-hie und da bereits der Falliſt, in eben dem Verhältniſſe, wie jene ſich erwei- tern nicht blos beſchränkt, ſondern an vielen Orten, vielleicht ganz verdrängt werden müſſen? Aus dem; ſodann bieraus hervor gehenden Mangel des, unſern Feldern ſo nothwendigen Rindvieh-Düngers, will man ſogar den Verfall unſers blühenden Acer- baues ahnden. Der Unterrichtete wird ſich freylich hierüber leicht beruhigen, da das eigne Intereſſe eines jeden ſchon von ſelbſt die Gren- zen berichtigen wird, wie weit er ſich in die größere Ausdehnung dieſes oder jenes Kultur- zweiges hinein wagen darf. Indeſſen möchte es doch wohl um ſo mehr nothwendig ſeyn, Unfundige hierüber zu belehren, da, beſonders ein großer Theil der nicht producirenden Klaſſe,


