den Dreſchern Klagen. über„Klagen,-daß. das„Korn nicht ausfallen will. Kommt man zum Auſmeſſen, da will es keine Scheffel bringen, ein Tyeil Schmacht- körner iſt im Stroh geblieben; ein Theil wird Hinter? korn von geringem Werthe, und will auc< nicht ſcyeffeln, weil es viel ſchmädtiger und fleiner iſt, als gut ausgewachſenes Korn, Oft fehlt es daher auch an gutem Saatkorn,* worauf man do) vor allen Dingen ſezen muß ,. weil ſchlechte Saat auch„nur ſchlechte Früchte bringt,. Gadlid) kommt. nod das ſchlimmſte! der Kaufmann will.das mit ſo vieler, Mähe und ſo koſiſpielig eingeerndtete, mit ſo ſchweren Dre- ſcherklagen belaſtete und ſchon beim Yufmeſſen hinter der erwarteten Scheffelzahl weit zurückgebliebene Korn, nicht. einmal kaufen ,. und„zahlt für die Laſt Lager- Weißen wohl bis 20 Rthlr. weniger, als, für geſundes Korn 3. denn vorzüglich. triſſt dieſer Schaden den Weißen,
Was. thut nun der Landmann, um vor dem ſo heilloſen Lagerforn bewahret zu werden? 1 Faſt.allge- mein bedient er ſich hierzu Lande eines Mittels, wos2 durch das Uebel, dem er vorbeugen wollte, eben,recht herbeygeführt wird= der Abhütung durch die Schaafe» eines Mittels, welches ſo unrec<t nicht wäre,. wenn man die nachfolgende Witterung wit Sicherheit vor= ausſehen kdnnte 3 ohne dieſen Sehergeiſt aber anfangs» zur einzig rechten Zeit, nicht: wohl zu wagen iſt, und


