Jahrgang 
1 (1818)
Seite
350
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frucht und'Schvotenfrucht, und'mir die Noth''vor Yugen kömmt, in die ich ſo oft gerathen,; wenn ich es mit der. Schootenfrucht auch nur ums zweyte Jähr wagte. JI<- habe denn faſt immer im zweyten Jahr:im Winterkorn Mißerndte gehabt," ſo reich auch der Acker war, weil er unter der zum 2ten Mal wiederholten'Schöotenfrucht verquekte, ob ich gleich die: Stoppel im Herbſt" häufig wandte. Eine'ſolche Berquekang tritt nicht ein;wenn alle 3' Jahre. Schootenfrucht'genommen wird 3; und denke ich es mir ſehr möglich, bey guten"Werkzeu- gen und"guter Beſiellung die Braache: bey dem Bau dev-Schootenfrüchte ums. dritte"Jahr entbeh» ren zu können, weil'die dem-Winterkorn folgende Sommerfrucht eine der Braache ſich nähernde-Be& arbeitung zuläßt. Dieſe Feldordnung wird immer das höchſte ſeyn, zu dem unter unſerm Verhältniß der Landbau durch Dünger gebracht werden kann; Soll.aber dies Syſtem mehr"Sicherheit erhalten) fo"wird der'Braache doch immer'der neunte oder ſechste Theil eingeräumt werden müſſen. So nothwendig die Braächeerſcheint, als'Sicherungs- mittel gegen das: Ueberhandnehmen des ſchädlichen Unfrauts: im Acker und ſo nothwendig-ſie iſt zur Vorbereitung der Dreeſchen zum Kornbay, ſo frägt es ſich doch, ob aus» der ſtarken Zerſeßung des Sruchtbarfeitſtocfs'; welche ſie erzeugt ein'wahrex