Jahrgang 
1 (1818)
Seite
343
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reichen Boden: Der Humus muß alſo durch. die Einflüſſe/. denen. er durch die Braachbearbeitung ausgeſeßt wird, disponirt werden, Pflanzennahrung abzugeben. Je mehr er nun disponirt wird, je öf- terer die Braache. wiederhohlt. wird, deſto mehr Pflanzennahrung giebt er ab, und.deſto mehr wird er entfräfret, und. vermindert.Die Tullſche Methode, die Braache, nährt alle Pflanzen, ſie ent- fräftet aber, und ſaugt aus. Der ſelten gebraachte Acker vergilt die Braach- Arbeit beſſer, weil der Humus ſeltener und ſchwächer zur Zerſeßung dis- ponirt worden. Es wäre der Verſuch zu macheny ob bey gleicher Bedüngung der. ein ums andere Jahr gebraachte Acer nicht mehr der Fruchtbarkeit auf die Länge verliehren mögte, als der Acker, der nur alle 3 bis 4 Jahre gebraacht wird. Es wäre ver Verſuch zu machen, wie ſich der Acker verhielte, der eine Reihe von Jahren hindurch gebraacht und nicht bebauer wird. Diegemeine Beobachtung ſagt ſch093 vom Stoppelwirth, der feine Braache hat, daß ſein Korn nicht lohne, weil der Rcker immer ges rührt werde. Würde der Stoppelwirth zwiſchen durch braachen, ſo würde er freylich die Wirkung erfahren, welche von der Tödtung des Unfrauts im Acker und von der Ausſeßung des kahlen Bodens an die Einflüſſe der Atmosphäre im Sommer zu erwarten ſind. Wenn aber die Wirkung der