vo ſie unentbehrlich iſt, ſich aus ihrem Beſikſiand ungerochen nicht wird verdrängen laſſen.
Nur einige Bemerkungen wollen wir uns er- lauben über die eigenthümlichen Wirkungen dieſer ökonomiſchen Antike. Ausgemacht iſt, daß- unter gleichen Verhältniſſen die Halmfrüchte mehr als Schootenfrüchte nach der Braache ein ausgezeich? netes Gedeihen haben. Dies hat 3. B. beym Wins? terforn nicht bloß darin ſeinen Grund, daß es zeiti? ger geſäet werden fann, denn es übertrifft. in der Regel das gleichzeitig geſäete Stoppelforn 53 wenn gleich Fälle vorkommen, da das Stoppelkforn ſogar Poyzöge vor dem Braachkorn hat. Der: Grund des Vorzugs des Braachforns muß alſo liegen in dem eigenthümlichen mechaniſchen und<emiſchen Zuſiande, den die Braache dem Boden giebt. Dieſer Zuſiand geht hervor durch die Bearbeitung im Sommer. muß alſo gegründer ſeyn in der Einwir- kung der: Temperatur der äußern Luft, in der Ab- wechſetlung von Wärme und Kälte, Troniß und Feuchtigkeit, in den durch die Electricität erzeugten Niederſchlägen der Luft, in der beförderten Fäulniß und Zerſeßung der verwesbaren Stoffe und. in der Verſtärkung der Zerſeßbarkeit des Humus, ſo“wie endlich insbeſondere auch durch die Zerſtöhrung der Vegetabiliey/ und deren Verweſung,


