Jahrgang 
1 (1818)
Seite
337
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Die Braache.,

Jufrüs Möfer fagt: Die lebloſe Antike

hat" ihre Lehrer, die lebendige noch nicht. Unter"der lebendigen Antike verſteht er die dufuns geforhnmenen' bürgerlichen Inſtitute des Alteythums,'die ſich leichter mit allgemeinen Grunde ſäßen verwerflich darſtellen, als in ihrem Weſen er» kennen und würdigen laſſen. Er bemerkt dies bey Gelegenheit der Vertheidigung des Leibeigenthums und der Behörigfeit'// die man weghaben will, weil ſie gegen die ſogenännten Urrechte, welche zur Pros feſſuar der eitlen Genies gehören, anſtößt. Aber nicht bloß die Stäatsverfaſſungslehre hat das Schickſal]"daß'das"Studium der Veränderungen und"die Liebe zu den' Veränderungen das Studium des"Alten und ſeiner Gründe verdrängt; auch die Deconomie muß ſich dies gefallen laſſen 3; denn das Neue und die Erfindung bringt-eine Ehre, welche man ſich von derBeobachtung des Alten und Hers kömmlichen nicht verſpricht. Das Neue hat aber anch hier wiederum das Schi>ſal, veränderlich und-

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