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Kartoffeln in den Furchen mit Hornſpähnen be- ſireuen ließ.
Eine ganz außerordentliche Wirkung aber hat ſich davon ergeben, daß im Frühjahr der junge aufs treibende Klee mit trockner Torf- und Seifenſie- der- Aſche dünne beſtrenet worden.
Keine Art von Dung zeigt ſich bey mir würk- ſamer, als der: trockne ſtaubige Miſt aus den Pferdeſrällen dev Wirthsleute, der friſch aus den GScrällen auf-.den Acker verbreitet wird; auf den nicht Sonne, nicht.Regen gewirkt hat; der keine Fer- mentation in: Haufen ausgeſtanden, Dieſer Dung» der mit dem, Miſt aus den Schaafſtällen Aehnlich- keit hat, hat. ſich mir;= ob auf die Dauer, weiß ich nicht,„aber=- für den erſten Trieb würkſamer gezeigt,„als.der kernigſte Hofdung.
I< habe ſchon vor Jahren gemergelt und gar feine Wirkung. von dem herrlichſten Mergel: ver- ſpürt/ dies har mich inzwiſchen doch nicht abge- ſchreckt, im vorigen Winter wieder eine Laſt Nus- ſaat zu bemergeln, Ich kann nicht ſagen, daß der Mergel unwirkſam geweſen iſt, doch aber mit Be» ſtimmtheit über ſeine Würkung noch nicht urtheis len. Wenn man ſo ſprechen darf; ſo habe ich a priori faſt die Meinung: er wirke in dem Grade) als er im Boden unzerſeßten vegetabiliſchen Dünger antrifft. Der ſo friſche thieriſche Dünger wirkt auf den im Boden enthaltenen- vegetabiliſchen faſt wie der Mergel; der Mergel kann daher auf einem Boden, der vielen animaliſchen Dünger hat, nicht die Erſcheinungen hervorbringen, welchs ſich erges ben, wenn er auf vegetabiliſchen Moder ſtoßt, der durch animaliſchen Dünger nicht mit zerſeßt wor- den; darum wirkt er fo ſtark auf ſaures kaltes Land und auf Dreeſchländereyenz darum macht


