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vehälfliches fand, das den Gang der Maſchine er- ſchwerte, und das nach meinen biöherigen Anſichten wohl nicht möchte: vermieden werden kdnnen, Denn, um der Maſchine die ubthige Stärke und Dauer zu geben, mußten die aus Holz gearbeiteten Theile un- glei größer ſeyn, als es bey der eiſernen ndthig iſt, Ward nun überdies bey der Zuſammenſezung einer ſolchen hdlzernen Maſchine nicht mit der nöthigen Kunſtkenntniß auf die Auswahl der mannigfaltigeu Holzarten Rückſicht genommen, in wiefern dieſe oder jene Arten ſich ſtärker reiben, dem Einfluß der Lufitem- peratur mehr oder weniger.ausgeſeßt-. mehr oder weni- ger zerbrechlich ſind, 2c, ſo mußte allerdings dadurch die Friktion,= das beſchwerlichſte Hinderniß beym Ma- ſchinenweſen,== vermehrt, folglich, um die Maſchine in Arbeit zu erhalten, ein größerer Aufwand von Kraft erforderlich ſeyn» als bey der eiſernen. Ueberdies fürchtete ich, daß bey den immer mehr ſteigenden Holz- preiſen, eine hölzerne Maſchine ſchwerlich um den Preis würde geliefert werden können, um welchen die eiſerne zu haben iſt,
So waren meine bisherigen Anſichten, als eine Anfkändignng ia deu Meal, Schwerinſchen Intelligenz» Blättern, von dem Mühlenbaumeiſter Herrn Suhm zu Bellin, meine ganze Aufmerkſamkeit rege machte und meine Erwartung ſpaante,"Herr Suhm, verſpricht in dieſer Ankändigung um einen wohlſeilern


