Jahrgang 
1 (1817)
Seite
333
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zum Mergeln habe ic< nie Gelegenheit gehabt,= Sandboden, meinen ſchönſten Ro>Xen gebaut, Nur müſſen die Wiken nicht zu früh geſäet werden, weil ſie zu empfindlich gegen Nachtfrödſte ſind. Geſeßzt auchs welches ich äber nicht zugeben kann, das folgende Win- tergetreide gäbe einen kleinen RüFſchlag an Körnern, -=- an Stroh gewiß nicht,= ſo wird dieſer doch durch den Futtergewinnſt überſchwenglich überwogen, Unſer beſſer und reichlicher genähttes Vieh wird uns mehr und beſſern Dünger geben, als wir jeßt von dem elen* den Strohfutter erhalten und die Folgen davon wet? den ſich in fortſchreitender Progreſſion zeigen, Die einzige Art, wodurch inſonderheit ſolche Landgüter, die Manzel an Wieſen, oder ſchlechtes Wieſenfutter haben, ſich heben können; Doch! über dieſen Punkt hat ja Herr Schr dd er ſeine Meinung faßlich und eindringlich genug geſagt.

Die Beyſpiele, die Herr Schrdder für mehr- ſchlägige Fruchtwechſelfelder angiebt, beweiſen es», daß bey einer Fruchtwechſelwirthſchaft mit Weide, wenn ſie vortheilhaft- und zugleich mit Erhöhung des Körnerbaus betrieben werden ſoll, durchaus mehr als ſieben Schläge ndthig ſind, Bey der ſechs und ſiebenſchiägigen Wirthſc<haft mit vier Kör- nerſaaten bleibt nur ein Schlag zur Weide, Wird auch dieſer Schlag mit weißem Klee eingeſäet, was ſoll er nüßen, da er im erſten Jahre am wenigſten thut