Koſten belohnen und welche anderweitige Folgen daraus für die Fortſchritte zur höhern A>erkultur ent? ſtehen, davon kann man ſich bey mehreren unſrer thä- tigen Wirthe, die ſich Mühe und Aufwand nicht ver- deießen laſſen, überzeugen, Des Beyſpiels wegen will ich mich nur blos. auf die muſterhaft thätigen Be» fier von Beklin und Frauenmark berufen, I< hoffe nächſtens die Gelegenheit zu haben, die ſeit wehreren Jahren geſammelten Reſultate aller der Vor- theile, die mit dem Gebrauch des Exſtirpators verbunz den ſind, anſchaulich darzulegen.
Ueber den Fruchtwechſel, den Herr Schröder bey ſich in a<t Schlägen auszuführen denkt, wird nichts zu ſagen feyn, Ich finde es vdllig angemeſſen; vaß Er ſein Wintergetreide aus der Braache und nicht aus der Kleeſtoppel nimmt, ſchon aus der Urſache, weil die Meklenburgiſchen Wirthe nun einmal daran gewöhnt ſind, Wintergetreide aus der Braache zu nehmen, mithin hier keine auffallende Neuerung vor2 geht. Auch halte ich, nach meiner Ueberzeuguug, dies ſicherer,
Auch kann Herr'S< rdder ganz ohne Sorge für das Gedeihen ſeines Wintergetreides ſeyn, wenn Er die Braache vorher mit Wien beſäet, beſonders wenn ſie zu Heu gemacht werden, Seit länger als 12 Jahren habe ich nach ſolc<en Wien, auf hd<ſi- mäßigen, gedäugten aber nicht gemergelten,= denn


