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len. und. Tanzen in den Krügen Schmieden, Schenken und Kaffeehäuſern auf das ſtrengſte„unterſagt,. und- nach den längſt beſtehenden Landeshexrlichen. Geſezen die Obrigkeit deshalb ver- antwortlich. gemacht werden,- Ein Gleiches. gilt von dem wilden Gebrülle und ganz un<riſiliehen Scherzen bey. Hochzeiten und. andern ländlichen Feſten, und wenn. das. Volk in der Ecndte aus dem Felde zn Hauſe kommt,
Sollte es. denn gar nicht möglich ſeyn, unter der großen Menge von Vorſchlägen, welche ächte Volks2 kenner ſeit länger als. 49 Jahren in dieſer Hinſicht gemacht haben, wenigſtens. Einige in Anwendung zu bringen, und die gemeinen Leute für ſanftere, menſch? lichere und<riſtliche Vergnügungen empfänglich zu machen 2== Daß der Grund hiezu, wie zu jeder wahren Volksaufklärung in den Schulen müſſe gelegt werden, iſt bekannt, aber leider! noh nicht beherzigt. Möchte doch vor der Hand wenigſiens das melodiſche Singen nicht länger als unbedeutende Nebenſache ſondern als das erſte und Hauptmittel. aller Herzens-. und Geſc<hma&Fsbildung der Jugend in den Trivialſchulen behandelr, und außer.den ſchönen, alle. Empfindungen ſo tief. anſprechenden glten Kir<enmelodieen,. belehrende und beſſernde weltliche Lieder, z, B, Be> ers Sammlung


