Jahrgang 
1 (1817)
Seite
306
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Liſten der Hofdienſileute die erforderliche Anzahl ge- ſezter Dienſtboten zu dieſem Behufe auszeichneten, ſo» daß es blos einer bittenden Anzeige aller jener Herr- ſchaften au die Beamten bedürfte, um in dieſer Hinſicht gehdrig verſorgt zu werden. Daß, und warum? ſolche Dienſileuten einen verhältnißmäßig etwas hdhern Lohn erhalten müßten, ergiebt ſich gleichfalls aus dem Geſagten,

3) Es iſt unleugbär ſehr ſchädlich, daß die gemei? nen Leute faſt immer ihr ganzes Leben lang in den Dörfern, oder in der Nähe der Dörfer bleiben, wo ſie geboren ſind, Dies iſt der Hauptgrund der Bes ſchräuktheit ihres Ideenkreiſes,- und der daraus natürlic entſtehenden Aunhaänglidc- keit an dem gewohnten Alten, und ihrer unüberwindlichen.A bn e igung vonallem Beſſerwerden.= I< habe in den verſchie: denſten Gegenden MeFlenburgs manche Dörfer, und das Weſen und Treiben ihrer Bewohner kennen gelernt» und beſonders ſolche Ortſchaften, in deren Nahe keine Landgüter, oder aber neben leßztern lyxurivſe Städte ſind, im hohen Grade verderblich gefunden 3; bey alle dem doh auch immer no etwas, was gut und nachs ahmungswürdig iſt, und an vielen andern Orten ver» mißt wird« Dabey dringt ſich die Bemerkung auf» daß allenthalben die einmal eingeriſſenen Unordnungen und Laſter ſich wie Wucherkraut immer weiter vers