Jahrgang 
1 (1817)
Seite
252
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vormaligen größern Bevölkerung MeFlenburgs, und der wahrſcheinlich nicht niedrigen Stuffe der Kultuy des AFerbaues, auf dieſe kleine Abhandlung einigen Bezug hat, und manchem Leſer der Annalen nicht unintereſſant ſeyn mag, kehre ic) wieder zu meinem eigentlichen Gegenſtande, nemlich zum Mergel zurü&, und bemerke, daß das im Anfange geſagte uns ſchon manche Winke gibt, wie es zugegangen ſeyn mag, daß- das Mergeln in ver Folge ganz unterlaſſen ward, ja ſogar verrufen worden,

Man vernachläßigte den Stalldung 5 man glaubte, alles mit Mergel allein zu bezwe>en, Die im Aker befindlicheu Kräfte löſeten fich ſchnell auf, gaben hohen Ertrag, verſagten ihn aber bald ganz, da kein Stall dung hinzu kam, der neuen Humus ſchaffen konnte.

Herr Uffhauſen auf Gottmannsfdrde Hat in einem Schreiben an den Herrn Redacteur dieſer Annalen, welches derſelbe mit einem Nachtrage berei2 ert hat, uns eine ſo gründliche Belehrung über das wichtige Verfahren beym Mergeln mit ſeinen eigenen Erfahrungen beſtätigt, dargelegt, und dieſe ganze Materie mit einer Klarheit auseinander geſetzt," daß derſelbe den gerechteſten Dank aller Landwirthe ver* dient. I) zolle ihm denſelben auf das herzlichſte, und freue mich, daß ich im verſloſſenen Herbſte bey einem gemeinſchaftlich Allerhdöc<ſt uns aufgetragenen Gez? ſchäfte, ſo glücklich war,- ſeine perſonliche Bekannt»