Jahrgang 
1 (1817)
Seite
192
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hHd<ſt vortheilhafte Methode nicht allgemein in ganz Medlenburg in Anwendung gebracht wird, das läßt ſich ſo erklären;:

1. Einige würden dieſem Beyſpiele gern folgen, äber

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ihr Kontrakt.bindet ſie, Cs iſt ihnen nun einmal der Takt vorgeſchrieben, den ſie nicht überſchreiten dürfen, Viele hängen nos) mit Leib und Seele am Alten und halten es mit den Sitten ihrer Vorfahren, Sie verabſcheuen jede Neuerung; halten das Cy mit beyden Händen feſt, aber die Henne laſſen ſie fliegen,| Maucher braver Wirth, der Einſicht und Betriebz ſamkeit genung hat und gern das, was nav ſeiner Ueberzeugung das Beſſere iſt, in Ausführung bringen würde, iſt ſeiner finanziellen Verhältniſſe wegen gebunden. Er darf es nicht wagen, etwas Reues zu beginnen, da es ihm am erſten Vorſchus und am Nachſas fehlt, Ewig wahr bleibt das Sprichwort:„ein armer Wirth kann kein „guter Wirth ſeyn!"“ Manche haben hinreichendes Vermögen, daß es ihnen alſo nicht an Betriebs- Capital ſehlen könnte, aver:= entweder es fehlen ihnen die udthigen Kenntniſſe,"oder== fie mögen ſich in ihrer Gemächlichkeit nicht ſibhren laſſen 3 ſind, da ſie ohnehin ihr gutes Auskommen haben, mit dem zufrieden, was der lieve Gott ihnen ohne Mühe und Anſtrengang in deu Mund regnen läßt!=- Das iſt auch recht gut; wenn wir alle ſo erpicht auf das Melivriren wären, ſo könnte ja der minder Bemittelte- der nichts hat, womit er ſeine Laufbahn beginnt, als ſein Geiſtes- Talent- ſic) gegen den gemächlichen IBohlhabenden und Reichen nicht hinan ar- beiten!==

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