Jahrgang 
1 (1817)
Seite
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und es wäre nun nicht zu fürchten, daß Stroß oder unbrauchbärer Dung auf den Aker gebracht würde,

Es iſt unſtreitig- daß auf dieſe Art eine große Menge Dünger gewonnen werden würde, und ich ſage gewiß nicht zu viel, wenn ich behaupte; daß durch dieſe Prozedur völlig eine noch einmal ſo große Fläche an Land würde zugedüngt werden können, als es dann möglich iſt, wenn. der. Dänger bis nach vollendeter Sommerſaat auf dem Hofe in einem Haufen liegen bleibt, Ja! ich behaupte no<g mehr: man wird nun noh einmal ſo ſtark düngen können, als nah der ge- wöhnlichen Methode, weil an Quantität ſo viel ge- wonnen wird, Der aufgewendete Tagelohn wird alſo mit reichlichem Wucher erſeßt,

Mancher meiner Leſer wird nun fragen: Wenn dieſe Methode ſo vortheilhaft iſt, warum bringt man ſie denn in Me&Kleunburg nicht in Anwendung?

Allerdings giebt es ſchon mehrere aufmerkſame Wirthe in Melenburg, die, von der Nüßlichkeit dieſes Verfährens aus mehrjährigen Erfahrungen überzeugt, beſtändig ihren Miſt den Winter und Frühjahr hin» durch, ſo lange die Witterung es nur immer geſtatten will, aufs Feld fahren, Grade dieſe gehdren zu unſern thätigſten und geachtetſten Wirthen die bey einem ſehr mäßigen Anfang. ſic) durc ihren Fleiß und durch ihre raſiloſe Betriebſamkeit zu einer anſehnlicgen Wohl- habenheit empor gearbeitet hahen, Daß aber dieſe ſo