Jahrgang 
1 (1817)
Seite
157
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Killeen 157

nur ſehr gut, ſondern es gewinnt aud) durch dies Um- graben und BehaFen der Kartoffeln, der Wuchs der jungen Eichen ungemein, Dieſe Forſtz und Gartenkultur gefiel mir ſehr, und ſie verdienet wohl in großen Gärten nachgeahmt zu werden, Denn ein ſolcher Wechſel ſchafft, wie geſagt, in großen Garten mehr Maunigſfaltigkeit und größern Nutzen, als das ewige Cinerley einer geſchmakioſen Miſchung von Bäumen und Sträuchern, bei welchen auf Colorit und auf den Baumwuchs ſo wenig, als auf die Wir- kung deſſelben RüFſicht genommen wird, I<h habe dieſe nülzliche Methode für. holzarme Gegenden in der Folge noch oft in holländiſchen Gärten geſehen.== Die ſ<nurgrade laufenden Kanale dieſes großen Gartens, waren mit ſoliden BrüFen und Scleujen verſehen, um durch leßztere dem Waſſer die Richtung zu geben, wohin man es zu haben wünſchet,

Gleich hinter dieſen Garten kam ich in die Dünem Hier fand ich zu meiner nicht geringen Freude, na<h- ſiehende Bäume und Pflanzen: Quercus Robur und Quercus pedunculata, Populus nigra, Mespilus oXya- cantha, Hippophae rhamnoides» Rubus caecsius« Yuch dieſe Bäame und Sträucher wachſen bei uns wild, aber gewdhulich im beſſern Boden wie hier,

Noch fand ich Berberis vulgaris 3 Ligustrum vulgare, Rosa Lotus uliginosus 3 Asparagus oflicina-

lisz Phalaris arcnaria; Briza media: Convallaria