glaubte ich ihne ambeſten zu-gefallen, wenn ich ganz ihre Manier.copirte, Ich gingalſo-dreiſt in.den Garten hinein, obgleich«dies eigeatlich-jedem Fremden unter- ſagt iſt, und fragte.nach dem Blumiſtien, dem ich jedoch anfangs abſichtlich aus dem Wege ging. I< wünſchte nemlich. dieſen geprieſenen Garten, ſo viel möglich, ganz allein zu durchwandern, um zu ſehen,-wie ex mir gefallen würde,, Am Ende ſiieß ich aber doch auf den Blumiſten, einen. gedornen Schweden. Der Mann war zwar. ſehr artig, aber er v-rſicherte mir, er kdnne meine Wanderung nicht eher geſtatten, bisex die Erlaybniß des erſten Gärtners hätte; I< fragie ihn-3 ob dies ein Deutſcher ſey 3 da er dies bejahete, wax'ich“ froh,- in. der ſichern Erwartung ,/ daß dieſex Mann mir nicht nur-alles zeigen, ſondern mich;an< noch wohl in.deu Dünen der Nordſee= die Holländer nennen eine. See ein„Meer und das Meer. eine See= begleiten würde, Aber ic< hatte mich ge» waltig verrechnet! Dieſer D e:u-tſ<e war..mehr als ein Holländer, er bedachte ſich ſo gar erſt-lange, ober mir den,Garten, den.ichiſchon zur Hälfte geſehen hatte, könne zeigen laſſen,.„Sein Zdgern'verdroß mich, da ich ihm zuvorkommend höflich entgegen gekommen war.„Ih-fragte nah dem Weg zu den Dünen, indem ich ihm unter andern deutſc< heraus ſagte: daß ich lieber, dort in Gottes freyer Natur, Pſlanzen ſuchen wolle, gls ſolange zu warten, bis es ihm belieben
Jahrgang
1 (1817)
Seite
155
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