kaniſchen Blättern koſtete in Amſterdam 6 D, Ain'/28ſten trafen wir ſpät am Abend in Utrecht ein, Eine Meile vor und hinter Utre<t trift man auf eine'Menge der treflichſten Landhäuſer,= hier E:amn paginen genannt= alle mit Gräben um- geben, und mit Kanälen'durchſchnitten,'Mehrere die? ſer.Gekäude ſind von ſchdner, imponirender Avchitek-
tur,;: In. der Regel“iſt.die Auffahrt des Hauſes, ſowie
man'88 in großen Städten findet,'mit dem Namen des Beſißzers bezeichnet. Hie und da finden ſich zwiſchen den großen Häuſern auch kleine,"deren Bewohner ſich 1vom Milchverkauf und vom Gemüſebau nähren; Alles zeugt hier von Indüſtrie und Wohlhäbenheit. Die Gärten fand.ich zum Theil recht geſchma>voll an- geleget, aber faſt alle Pflanzungen arm, Jeder Be- wohner: hat eine"Hänge Eſche Fraxinus exe]sior pen- dula, eine Blüthen-Büche, Fagus atropurpurea, einen Bohnen-' Baum,'Cytisus Laburnum, ſo wie eine Bä- biloniſche Weide, Salix'babilonica vor ſeinem Haufe ſtehen. Diefe Gruppen fand man faſt aufden Rafen eines jeden Gartens,. An die äußerſie Grenze der Gärten, die faſt überall mit'Graben umgeben waren, theils um mit demAuswurf des Grabens die'Gegend zu erhöhen, theils aber umſich eine eingefriedigie Grenze zu ſchaffen- auch um'Waſſer zu haben, fand ich die Mespilus/germanica, genießbare Mispel, verwieſen,"die in dieſem.allerfeuchteſten Plaßz.recht gut vegetirte,
(Die Fortſetzung folgt.)
<>===


