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Nachſchrift des Redakteurs.
Es iſe warlich? keine kleine Genugthnung für mich, daß ein Gegenſtand, deu ich ſchon ſeit länger als 30 Jahren zur Sprache brachte, der nur von Wenigen be- achter, von ungleich mehreren grade zu gls unausfähr? bar erklärt ward, jekt nicht nur die größte Aufmerk- ſamkeit erregt, ſondern auch mit aller Kraft in Ausfüh- rung gebracht wird. Es wäre freilich mehr als Ane maßung- wenn ih mir allein das Verdienſt aneignen wollte, als hätte nur ich die Veranlaſſung gegebey, daß eine Augelegenheit, die für Me&lenburg von ſo ungysſprechlie? hohem Intereſſe iſt, nunmehro, nach-* dem ſo viele Jahre darüber hin gegangen, mit ſo vieler Thätigkeit ins Werk geſeßt wird,=-- vielmehr iſi es die Wichtigkeit.des Gegenſtandes felbſt,:) die mit den Fort- ſchritten des Zeitgeiſtes eive ſolche beſſere Kataſirophe endlich vou ſelbſt herbei führen: wuſte. Der würdige Herr Verfaſſer des vorſtehenden Aufaizes wird. es mir daher nicht ungleich-deuten, daß4<h ven dem Lobe, das er mir unverdient-und in zu reichlichem. Maße ſpendete, nur ſo viel ſtehen ließ, als ich allenfalls nach meiner Peberzeugung verautworten kann; Daß meine Grund? , ſätze mit der Denkungsart der-höhern Behörden uyd mit den Ueberzeugungen einſichtsvoller- Vaterlands- Freunde übereinſtimmen, das iſt mir reichlicher Lohn, "Hätte ich dann alleufalls auch nur ein unbedeutend


