Jahrgang 
1 (1817)
Seite
107
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fortrü>en und um ihnen darinn zu Hälfe zu kommen, ſo iſt es Pflicht, ſie unter Vormundſchaft zu ſeßen, Dies geſchieht dyr< die Separation ihrer Ländereien, Daun wird der Beſſere unter ihnen bald Mittel und Wege finden, ſich zu helfen, An Mitteln hiezu fehlt es jekt nicht mehr. So wie ſich die Kultur des Bodens hebt, ſo wird ſich auch die Kultur des Geiſies heben, Gewiß wird ſich dann mancher finden, der ſich aus- zeichnet, deſſen beſſeres natürliches Talent jezt, wie eine einſame Pflanze unter dem übrigen Wuchs von Unfraut erſii>t wird,

Leider! kann ich aus eigner Erfahrung davon nach? ſagen, mit welchen heilloſen Folgen eine Kommunion» Wirthſchaft verbunden iſt, denn meine eigne Pachtung liegt leider! leider!! auch noh in Kommunion, Das? her kann ich meinen Schlägen nicht die beſſere Form geben, die ſie haben müßten, Säe ich Klee, ſo hüten andre ihn ab, Verdruß und Aerger iſt bei ſo einer Heidenwirthſchaft an ſteter Tagesordnung, Hier iſt immerwährender, ſteter Krieg im kleinen, Möchte doch nun, da die Vorſehung uns den allgemeinen Welt- frieden geſchenkt hat, auch dieſer kleine Krieg im In- nern aufhören und der goldne Friede ſeine ſeegnendeu. Fittige überall verbreiten,

Carbow, im Januar 1817,

S<rödder,

emma a