Jahrgang 
1 (1817)
Seite
105
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Es würde mir eine große Freude ſeyn, wenn das, was ich naeh meinen Ueberzeugungen hier mitge? theilt habe, von ſachfundigen Männern gepräft und bewährt befunden würde. Jc< ſollte glauben, daß unſre Bauerwirthſchaften" auf keinem teichtern und ſicherern Wege auf einen vernünftigen Wirthſchaftsfaß gebracht werden können, als durch die Separation durch allgemeine-Separation, wo uur immer zu ſepa? riren die Möglichkeit da iſt, Die Erfahrung würde es uns bald-lehren, wie ſich unſre Bauerfelder, ſelbſt in den hungrigen, elenden Sandgegenden, die ſo, wie ſie zetzt':vor Augen liegen, jedem fremden Reiſenden der unſre beſſern Gegenden nicht geſehen hat, einen ſehr übeln Begriff, von Me>lenburg machen müſſen, durch beſſere Kultur empor heben würden,. Was eine fleißige Kultur vermag,- davon habe ich mich ſchon als Knabe überzeugt. Unter der Regierung des großen Frie- drichs wurden auf der puren Sandſcholle, die zwiz ſchen: Berlin und Potsdam liegt, Koloniſten? Wohnungen angelegt, Man gab den Leuten die Er- laubniß, ſich aus den nahe gelegenen Tannen Wals dungen: ſo viel Moos und Taunen Nadeln zu holen, wie- ſie wollen, Es vergingen nur wenige Jahre, ſo war dieſer erbärmlic<e Sandboden in eine ſo herrliche Kultur. verſeßzt, wovon der, der'ſo ctwas yicht mit eignen Augen. geſehen hat, ſich ſchwerlich einen Begriff machen kann,