Jahrgang 
1 (1817)
Seite
90
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In der Dorfſchaft Y, wohnen 16 Häauswirthe, Von dieſen kdunen nur 10 im Orte bleiben, es ſind alſo noch 6 übrig, die verſorgt werden ſollen, Von. der Feldmark ſind zwey Winkel abgeſchnitten 3 der eine halt 33,000 der andre 60,000 Quadrat- Ruthen an Flächen s Juhalt, Man vertheilt dieſe zu 3 und 3 oder auch zu 4 und 2 Parcelen unter eben ſo viel neue Be- ſizer. Sollte einer oder der andre dieſer Autheikte noch zu groß ausfallen, ſo können noch eine oder ein Paar Bädner- Stellen angelegt werden, Doh muß man immer das Augenmerk darauf richten, daß alle diefe Parcelen gleich groß werden, Die Bewohner, die von ihrem vormaligen Gehöfte auf dieſe neuen Anſiedlunz gen verpflanzt werden, brechen bloßihr Häus ab und richten es auf ihrer neuen Anpflanzung wieder auf, Die Scheune mit den übrigen Stallgebäuden werden auf Ybbruch verkauft, und ich wollte wohl behaupten, daß der daraus erhobene Ertrag die Koſten der Umbauung ver Wohnhäuſer reichlich deXen würde, Man ver- geſſe' nemlich nicht, daß alle dieſe Leute nur Koſſaten werden ſollen, die ihren AXer mit Ochſen, vielleicht wohl gar mit Kühen beſiellen. Die Erfahrung hat es uns nemlich ſchon längſt gezeigt, daß der Ochſenbauer in ſeinem Fortkommen ungleich beſſere Fortſchritte macht, als der Pferdebauer. Die Hauptveranlaſſung dazu liegt in den Extradienſten, Blos der Extradienſte wegen muß der Bauer zwei Pferde und einen Dienſt-

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