dieſer Frage nicht anders als bejahend gusfallen, denn es kommen hier gar zu viele Umſtände in Betrachtung, die für die Separation ſprechen, Sie ſind bekannt genug und es wäre eine unnäße Widerhohlung, wo- durc ich unterrichtete Leſer nur ermüden würde, wenu ich ſie hier weitläuftig aufzählen wollte, Faſt alle dkonomiſche Schriftſteller von Gewicht ſind hierüber einig und inſouderheit hat der Herr Redakteur dieſer Annalen dies in Anwendung auf Me&lenburg oft und laut genug geſagt. I< will nur auf ein Paar Gegen? ſtände auſmerkſam machen, die inſonderheit für Me>k- lenburg beachter zu werden verdienen, dg ich das „Innre unſrer Bauerwirthſchaften und die Denkungsart unſers Bauern ziemlich genau kenve,
Die ſchlechte Bewirtihſchaftung unſrer Kommunion Gehöfte, liegt, wie geſagt, zum großen Theil mit jn der Denfungsart unſers Bauern, Er rechnet blos guf die Dauer ſeines Kontrakts, Mißtrauiſch, wie er iſt, hütet er ſich wohl, in die Augen fallende Ver- beſſerungen zu machen, Er fürchtet, nach Ablauf ſeiuer Kontrakts= Jahre, wenn ex ſein Grundſtück an, ſehnlich verbeſſert hat, eine, in eben dem Verhältniß anſehylice Erhöhung der Pacht, oder wohl gar von einem andern verdrängt zu werden, Um alſo nicht fär einen Fremden zu arbeiten, bleibt er bei ſeinem ge- wöhnlichen Shleudrian, und=- ſo ganz Unrecht hat er wohl nicht!=


