Jahrgang 
1 (1817)
Seite
70
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Mehr wie dieſen Ertrag kann man von Aer, der lle Jahre tragen muß, do) wohl nicht verlangen?=- Zu oft gedüngt wird er gewiß auch nicht, da ich nur mit Mähe alle 4 Jahre herum Fommen kann, Aber einen beſondern Segen muß unſer AXer in ſich haben, ſonſt könnten: unſere AFersleute gar nichts bauen, Sie ſäen viele Jahre lang, ohne jemals zu wechſelt» hintereinander Halmkorn» und der entfernte Aer wird zuweilen in eines Menſchen Alter nicht gedüngt, Zur Abwechſelung werden zuweilen noch Wien geſäet, die als Düngung dienen(NB. ſie werden aber nicht grün abgemähet und untergehakt, ſondern müſſen ges hdrig reif werden) nachhin muß der AFer wieder tra- gen was man ihm giebt,==. In dieſer Benußung der Wicken findet ſich ein neuer Beweis, wie wenig Nah- rung dieſe zu ihrem Forikommen bedürfen, Beinahe. md<te ich ſagen, daß man mit unſerm A&er machen kann, was man will 3 aber ſo viel habe

Gerſte von= 29 Schfl. x Vil.= ſind gedroſchen= 279 S<fl. 1 Vtl.= macht=- 93 Körner.

Hafer von=- 102 S<fl. 2x Vil.=- ſind gedroſchen=- 1609 Schfl. 33 Vil.= macht= 98 Körner.

Erbſen. von= 24 S<fl. 3 Vil. ſind gedroſchen= 137 Sc<hfl.=- macht=- 53 Körner.

MWicken von== 5 Sc<<hfl, 3 Vrl.= ſind gedroſchen= 37 S<fl. 3x Vtl.= macht.== 6+ Kdruer,

Im Ganzen von 252S<fl. 1Vrl.=- ſind gedroſchen=- 2073 S<fl, 1 Vil,=- macht=- 83 Körner,