Jahrgang 
1 (1817)
Seite
66
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entſagen, daß viel Geiſtiges verwittert- wenn der Dung zu lange auf dem Aer liegt. I< laſſe daher meinen Dyng gleich am nemlichen Tage, wenn er'ge- ſireuet iſt, höchſtens am andern Tage- unterhakeu, und habe bis jeztino<h immer guten Erfolg davon ge ſchen,, In der Regel aber iſt. mein Dung aber nie friſch, ſondern hat immer mehrere Monatein der Miete gelegen, ehe er auf dem Ader ausgebreitet wird,= Recht gerne habe ich es daher geſehen, daß auch..dieſer Gegenſtand. wiederden Herxa, Dreves in den An- nalen zur Sprache gebracht iſt,

Im 25ſien Stü der Aunalen fand ich eine An» frage, ob die weiße engliſche Kochwice in Me&lenburg ſchon im Gebrauch ſey und wie ſie ſich im Ertrage gegen graue WiFen und Erbſen verhalte. M

Vor einigen Jahren erhielte ich von einem Freunde in Pommern einige S<<hfl, weiße Wicken zur Saat, die ſehr milde ſind; aber ob ſie urſpränglich in Eng- land zu Hauſe gehören und ob man ſie kochen kann, das weiß ich nicßt, weil ic) nie auf den Gedanken ge- kommen bin, einen ſolchen Verſuch damit zu machen. Vielleicht ſind ſie Ihnen bekannt, I< ſchließe daher eine kleine Probe davon bei, Urtheilen Sie, ob es die zur Frage ſtehende Wie iſt oder nicht,= Meine weiße WiXehat die Vorzüge, daß ſie ſich ſehr rein hält, und faſt lauter geſunde Körner giebt, daß ſie ungleich früher als die gräue WiFe reiſt, welches mir den gro-