Jahrgang 
1 (1817)
Seite
31
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von einer Bremſe war oft tödlich, wenn nicht ſchleu? nlge Hülfe geleiſtet ward 3 daher es wahrſcheinlich iſt, daß dieſe Inſekten den Peſiſtoff von gefallenen Thieren ſich geholt hatten. Und in welcher zahlloſen Menge ſchwärmen dieſe häßlichen Thiere in der Tageshiße in unſeren vielen Waldgegenden|! Sie ſtürzen zu taus ſenden ayf Menſchen und Thiere und erſchweren beſdn2 ders die Landarbeit, Ja! ſie machen es zuweilen uns möglich, ein Pferd in warmen Tagen zur Arbeit aufs Feld führen zu können- da uns doch in dieſer Periode die Zeit ſo knapp zugemeſſen iſt, Es geſchieht daher viele Gewalt und Grauſamkeit an den armen Bauers pferden, bei deren Anbli> ein braver Pächter Me&len2 burgs nebſt ſeinen Knechten, Thränen des Mitleids vergießen würden, beſonders die Lelztern, die ihre Pferde am Tage möglichſt zu ſchonen wiſſen» und bei der Nacht keine halsbrehende Gefahr ſcheuen, umihe rem Hans und ihrer Lieſe einen Garbenſchmaus zu verſchaffen*) 3 ſtatt deſſen eilen die hieſigen, wenn es

*) Das, Stehlen verſteht unſer Me>l, Pferdeknecht met- ſierhaft.. Uebrigens aber gehen die"Schlingels oſt grauſam genug mit-den Thieren um. Wie gut) ja! wie nothwendig wäre es, daß den Knaben ſchon beim erſten Schulunterricht und beſonders nachmals bei der Zubereitung zut Konfirmation-, auh die Pflichs ten gegen die Thiere eingeſchärſt würden,

A, d, R