Jahrgang 
1 (1817)
Seite
29
Einzelbild herunterladen

--:29=

ken und Kälbern= wovon der dritte Theil, der mehren= theils aus grdßern Häuptern beſtand, mehr oder wenis ger Geſchwülſte hatte= ſtürzten 11 Stü>k Großes und 2 Stä> kleines Vieh, Auch iſt zu bemerken, daß die Milch von den Kühen ungemein weggeſdwunden war, Sonderbar iſt es aber, daß meine Schweine bei einer ſimplen Behandlung am Leben blieben. Es was ren ihrer 13 Stü>k große» die ich der unbefriedigten Gärten wegen in das nächſte-Dorf auf die Weide gegee ben hatte, Grade in der gefährlichſten Kriſis, wo auch in dieſem Dorfe Pferde und anderes Vieh geſtürzt waren» erhielt ich die Nachricht, daß einige meiner Schweine am Halſe geſchwollen und eius davon. nebſt ein paar Dorfſchweinen geſtürzt: wären, Es fehlte mir an Zeit und Mitteln etwas mehr für ſie zu thun, als daß ich ſie ſogleich nach der Reihe niederwerfen und jes dem einen Theetopf voll Deggut mit zerſioßenem Knoblauch in den Hals gießen ,. dies einige Male wie derholen und ſie in eine daneben befindliche moddige, von den Sonnenſtrahlen erwärmte Waſſerſtelle, treiben ließ, Was auh die Urſache geweſen ſeyn mag, genug,» die übrigen Schweine blieben am Leben,=-

Den Dorfpferden und dem übrigen Viehe verans ſtalltets- ich die Anfangs beſchriebene Kurart, Hier-aber, wo unter den Eigenthümern dieſer Thiere eine gränzen= loſe Gleichgültigkeit und Nachläßigkeit für ihr eigenes Wohl herrſchte, konnte auch der Erfolg nicht ſo glü>e