Jahrgang 
1 (1817)
Seite
21
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in Pommern geſehen habe, waren, blos beim Einlegen des Getreides, z wey Menſchen angeſtellt; zwey Wei- ber oder auch zwey Knaben, Soviel ich aus dem Be- richt des Herrn Grafen verſtehe, verrichtet hier nur eine Perſon dies Geſchäft, und eben dieſe Cinrichtung ſoll guch bei den andern Maſchinen, die hier im Lande ſchon im Gebrauch ſind, ſtatt finden, Da ich noc< nicht Gelegenheit gehabt habe, dieſe Maſchine in vödlli- ger Arbeit zu ſehen, ſo kaun ich nicht beurtheilen, in wiefern eiue ſolche doppelte Auſiellung auch hier vor? theilhafter ſeyn möchte, aber ic) md<te doh wol die Beſitzer der Dreſchmaſchinen hierauf aufmerkſam ma2 den, um wenigſtens einen vergleichenden Verſuch an- zuſtellen, ob die Maſchine alsdann-mehr fördert, Mir ſcheint es ſo, daß es einem Einleger beſchwerlich werden muß, da die Walzen doch an 4 Fuß Länge be- tragen, die Halme ſo überall und ſo völlig gleichförmig über die Walzen zu verbreiten, daß die Maſchine ohne alle, ſelbſt ohne die kleinſte Unterbre- <Hung Arbeit genug hat,

Wollte man endlich den Effekt der Maſchine im Vergleich gegen das Handdreſchen, ſo genau angeben, als es hier aufzufinden möglich iſt, ſo müſte, wie mich dünkt, auf folgende Art ein vergleichender Verſuch au- geſtellt werden:

Eine beſtimmte Anzahl Garben, von einerlei Art Getreide würde in zwo gleichen Hälften genau abge?