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eingerichtet ſeywt. Da der Ochſe nie einen ſo ausdau» ernd fortſchreitenden Schritt,'ohne zu große Anſtren- gung- machen kann, als das Pferd, ſo muß, durch eine andre Anordnung der Zähne und TriebſteXen, der Maſchine eine größere Geſchwindigkeit gegeben werden; Als einen nicht unbedeutenden Gewinn bei dieſer Maſchine, ſo wie überhaupt bei jeder zwemäßigen Dreſchmaſchine, könnte man auch nod) wol die Ge- ſundheit unſrer Arbeiter mit in Rechnung bringen. giebt es eine Beſchäftigung bei der Landwirthſchaft, bei welcher die körperlichen Kräfte mehr verbraucht werden- als beim Dreſchen« Die Menſc<hen werden vor der Zeit alt und ſieif, und Aerzte haben es mir verſichern wollen daß dieſe Arbeit die vorzüglichſte Veranläſſung zu den Bruchkrankheiten gäbe, die in dieſer Meuſchenklaſſe mehr gefunden wird, als bei andern Gewerben, Daß übrigens die gewbhns- lichen Dreſcherarbeiten mit dem Flegel, der ewige Zank? apfel zwiſchen den Herrſchaften und Dreſchern bleiben, darüber iſt ja unter unſern Landwirthen nur eine Stim- me. Alſo in phyſiſcher und moraliſcher Hinſicht wäre es Wohlthat für unſre arbeitende Volksklaſſe und für die Herrſchaften ſelbſt, wenn dieſe ſklaviſche Beſchäftie gung ſo viel beſchränkt werden könnte» wie möglich. Noch kann ich einen Umſtand nicht unbemerkt laſs ſen, der auf den Effekt dieſer Maſchine einen großen Einfluß zu haben ſcheint, Bei den Maſchinen, die ich


