Jahrgang 
1 (1817)
Seite
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der Dreſchmaſchinearbeitenden Leute werden ſich denn doc<h beſſer ſtehen als die gewdhnlichen Dreſcher; da die Mädchen und Knaben in der Regel nie ſo viel verdie- dienen, als ſie für dieſe Arbeit erhalten,

Daß beiin Sommergetreide das Dreſchen mit der Maſchine noch ungleich vortheilhafter ausfällen muß, indem in den langen Tagen eine Laſt von derſelben aus- gedroſchen werden kann, weil das Stroh kürzer iſt, das iſt einleuchtend, Es wird daher, hier zu Belliu; ſo- bald die Winterſaat beſchafft worden, nichts als Som- mergetreide mit der Maſchine gedroſchen- ſo lange nemlicdy) Vorrath davon vorhanden iſt,

19) Das durch die Dreſchmaſchine gedroſchene Stroh iſt: Krummſtroh, Aus dem Winterſtrol) ließen ſich zur Noth eben ſo gut Dachſ<d fe ziehen, wie aus dem ſogenantiten Sc<haafdrt. Das Soms merſvroh: iſt dem vdllig gleich, welches auf die ge* wöhnliche Art mit dem Flegel gedroſchen wird. Ctwas mehr ſogenanntes Kurz oder Kaff gibt dieſe Ma- ſchine;; dies kann: man aber derſelben mit: allem Recht als: einen Vortheil anrechnen, indem, beſonders das Winterſtroh, blos der'Aehren wegen einen Werth als Futter hat,

11) Die hieſige Dreſchmaſchine driſcht ſo rein, wie es gute Dreſcher nur immer vermögen, Binnen karzem ſoll hier"auf Befehl! des Herrn Grafen der Verſuc) gemacht-werden; wie ſieden Klee driſcht,